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Ehrenkodex

I. Grundregeln im Umgang mit Klienten

1.   Die Willensfreiheit des Klienten bleibt unangetastet. Insbesondere übe ich keinerlei Druck aus, Sitzungen bei mir zu beginnen oder fortzusetzen.

2.   Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Klienten bewusst in allem was ich sage, schreibe, tue oder unterlasse.

3.   Niemals verspreche ich Heilung oder Linderung, sondern weise darauf hin, dass Heilung oder Linderung geschehen kann.

4.   Ich ermahne meine Klienten, ihre Hoffnung keinesfalls allein auf mich zu setzen.

5.   Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Bemühen, Klienten mit Geduld, Einfühlsamkeit und Anteilnahme zu begegnen.

6.   Ich kläre den Klienten möglichst frühzeitig und umfassend darüber auf, was ihn bei mir erwartet.

7.   Kranke gemäß Suchtgesetz und psychisch Erkrankte werden nur mit schriftlicher Einwilligung eines Arztes, als Klienten oder Seminarteilnehmer aufgenommen.

8.   Ich erkläre den Klienten den Kodex auf und Sie erhalten eine schriftliche Ausfertigung.

II. Richtlinie für Honorare

1.   Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand.

2.   Ich verlange niemals Vorauskasse, außer der Klient tätigt diese aus freien Stücken heraus.

III. Mein Verhältnis zu anerkannten Heilberufen

1.   Ich bemühe mich um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen.

2.   Es wird meinerseits niemals diagnostiziert, untersucht, therapiert oder sonst Heilkunde im gesetzlich definierten Sinne ausgeübt. Ohne Hinzuziehen eines Arztes werden weder Medikamente empfohlen, noch verordnet, noch verabreicht. Ich rate nicht ab von Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder operativen Eingriffen.

3.   Ich verwende keine irreführenden Titel und Berufsbezeichnungen.

IV. Toleranz

1.   Ich respektiere grundsätzlich alle Kollegen, die im Rahmen dieses Kodex auf einer anderen Überzeugungsgrundlage arbeiten als ich.

V. Schweigepflicht

1.   Ich respektiere die Privatsphäre des Klienten und binde mich der Schweigepflicht, solange nicht Gefahr in Verzug, Fürsorgepflicht oder strafbare Handlung besteht.